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Die Stadt an einem Tag

Tržič - die Stadt der Drachen, Unternehmer und Geschickten - bietet Ihnen als eine der historischen Städte Sloweniens eine Fülle von inspirierenden Geschichten! Der ausgewählte Spaziergang deckt die wichtigsten Merkmale der Stadt ab, einschließlich einer Kostprobe der lokalen Küche und einen Abstecher in die grüne Umgebung. Wenn Sie zu diesem Spaziergang aufbrechen, werden Sie vom Besucher zum Entdecker des wahren Charakters der Stadt!

von Fenster zu fenster, von portal zu portal

Entdecken Sie die Geschichten hinter den Fenstern der Stadthäuser. Schauen Sie sich die einzigartigen Portale an. Suchen Sie einen Stein in der nahegelegenen Dovžan-Schlucht!

Eintritt in die Stadt

Begeben Sie sich auf den Rundweg vom mächtigen Metall- Drachen aus dem Hahnenei (1). Betreten Sie die Altstadt über die Steinbrücke (2),die von einer Balustrade mit Steinpfostengeschmückt ist, in der fossile Überreste der berühmten Dovžan - Schlucht zu sehen sind. Am ersten Fenster wünschen Ihnen die Schutzheiligen der Schuster - Crispin und Crispinus (3) einen angenehmen Ausflug. Sie werden von den Schuhmachern geehrt und sind angeblich an einem Montag geboren, einem Tag, an dem Schuhmacher nicht gerne zur Arbeit kamen.

Der Stadthausplatz

Am Trg Svobode (Platz der Freiheit) sollten Sie unbedingt Mally Haus (4) besuchen. Dieses bürgerlich-aristokratische Herrenhaus, das vom Besitzer der Eisenhütte Ignacij Jabornik erbaut wurde, trägt die Jahreszahl 1618 auf seinem Renaissanceportal. Seine Nachkommen verarmten und mussten das Haus deshalb an die Gerberfamilie Mallys verkaufen. 

Setzen Sie Ihren Spaziergang zum Dev Haus (5) fort, dem Geburtsort des Vaters der slowenischen weltlichen Poesie Feliks Anton (Janez Damascen) Dev. Es hat zwei gut erhaltene Tržičer architektonische Merkmale: schmiedeeiserne Fensterläden und Türen (die nach dem großen Brand im Jahr 1811 vorgeschrieben wurden) und Trocknungsöffnungen auf den Dächern, die von Gerbern und anderen Handwerkern zum Trocknen von Häuten, Leinen und Socken verwendet wurden.

Im Kaffeehaus Mestna Kavarna (6) gönnen Sie sich das beste Gebäck der Stadt (wir empfehlen den Radetzky-Kuchen mit Kastanien, Drachenkuchen und Dovžan-Schlucht-Torte) oder das erste slowenische Bio-Bier, das auf dem Biobauernhof Šlibar gebraut wird.

So gestärkt geht es weiter zum Haus an der oberen Ecke (7), welches früher den Gerbern Mally gehörte. Im Jahr 1900 bekam Tržičs erster Kindergarten hier seine Räume. Dann geht es weiter zum Perko-Haus - dem ersten Haus am rechten Ufer des Flusses Bistrica, wo einst Jahrmärkte stattfanden und das erste Gasthaus in Tržič stand.

Bleiben Sie jetzt stehen! Schauen Sie zurück und genießen Sie den Blick auf den trichterförmigen Platz.

Die Kirche und das letzte Fenster für Neugierige

Am Ende des Platzes steht die Kirche St. Andreas (8), die schon vor 1526 am oberen Ende des Hauptplatzes stand. Die Kirche wurde 1865 abgerissen und an ihrer Stelle der heutige Bau errichtet. Von 1871 bis 1880 war der Kaplan dieser Kirche Jakob Aljaž, der während seines Gottesdienstes in Tržič das berühmteste Weihnachtslied "Stille Nacht" zum ersten Mal auf Slowenisch in Tržič gesungen hat.

Gegenüber der Kirche befindet sich das letzte erhaltene Fenster für die Neugierigen - das "firbc vokn" (9), ein besonderes architektonisches Merkmal von Tržič. Es ermöglichte einen Blick auf das Treiben auf der Straße, ohne sich aus dem Fenster lehnen zu müssen.

Museum in der Nähe der Wasserrinnen

Folgen Sie der Straße Koroška ulica bis zur Abzweigung in die Straße Muzejska ulica. Im alten Hütten- und Handwerksviertel von Tržič befindet sich neben den noch erhaltenen Wasserrinnen (von Menschenhand geschaffene Wasserkanäle) das Gebäude der ehemaligen Färberei und Gerberei Pollak. In seinen Räumlichkeiten präsentiert das Museum Tržič (10) ehemaliges Handwerk und Gewerbe. Ein Besuch lohnt sich! 

Ein Herrenhaus statt einer verbrannten Burg

Nach dem Museumsbesuch kehren Sie in die Straße Koroška ulica zurück. Gönnen Sie sich in der Pizzeria Pod gradom (11) ein im Steinbackofen gebackenes Gericht. Dann geht es den Hügel hinauf zum Herrenhaus Neuhaus (12). Nachdem der Brand von 1811 die ursprüngliche Burg zerstört hatte wurde das Gebäude auf dem Hügel mitten in der Stadt vom renommierten Marschall Radetzky, dem berühmtesten Besitzer des Herrenhauses, erbaut. Vom Burggarten aus hat man einen guten Blick auf die Straßen der alten Handwerksstadt.

Tauchen Sie ein in die Authentizität des 18. und 19. Jahrhunderts

Setzen Sie die Route vom Schloss Neuhaus bergab bis zur Straße Partizanska ulica fort, die von Straßensteinen, den sogenannten "opestnike" gesäumt ist (13), biegen Sie links ab und überqueren Sie die Brücke zum Kurnik Haus (14). In diesem perfekt erhaltenen Tržičer Haus können Sie versuchen Tržičer "flike" zu backen - ein charakteristisches lokales Brot. Früher wurde Flike aus Brotteigresten zubereitet – der „Teigflicken“ wurde dünn ausgerollt, mit Schmalz oder Sauerrahm bestrichen und mit Kreuzkümmel bestreut.

Zurück zum Anfang der Geschichte

In unmittelbarer Nähe des Kurnik-Hauses können Sie bewegliche Meisterwerke aus Holz bewundern - Krippen mit einzigartigen Holzfiguren. Die Tekče Krippen (15) zaubern an jedem Tag des Jahres die Weihnachtsgeschichte!

Von hier aus gehen Sie die Straße Cankarjeva cesta entlang und gelangen zurück zu Ihrem Ausgangspunkt - dem Drachen von Tržič.

AUSFLUG IN DER NÄHE

In die Dovžan-Schlucht

Begeben Sie sich alleine oder mit einem Führer in die Dovžan Schlucht (16), die weniger als 4 km vom Zentrum von Tržič entfernt ist. Entlang des landschaftlich reizvollen Lehrpfades  können Sie Gesteine kennenlernen und darin eingebettete Fossilien entdecken.

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