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Der Berg Koroschitza

Die Alm Koroschitza liegt am Südwesthang der 1968 m hohen Koschutica, die von den Einheimischen auch "Baba" (auf Deutsch: Weib) genannt wird. Die aussichtsreiche Alm ist ein angenehmes Ziel für einen kürzeren Ausflug, besonders, wenn uns dort "žganci" Sterze und saure Milch erwartet.

Vom Parkplatz beim Denkmal "Obtožujem" (ich klage an) steigen wir rechts die Schotterstraße auf, über die ehemalige Straße auf den Loibl gehen wir bis zum Wegweiser zur Alm Koroschitza. Die Wegkennzeichnung führt uns rechts über den gut in Stand gehaltenen alten Grenzwachpostenweg bzw. Jagdweg, der uns über zeitweilig steile Serpentinen zum Aussichtspunkt führt, von dem aus wir auf der anderen Seite des Tales den Born-Weg, der durch zwei Tunnel zur Alm Preval führt, erblicken. Wir verharren und lauschen den Tönen der Natur. Der Weg, von dem aus wir zeitweilig den Hochstuhl, Vrtača und Begunjščica sehen können, führt uns zu einem Feldweg, dem wir einige 10 Meter folgen. Der angenehme Waldweg steigt später sanft an und erreicht allmählich die obere Waldgrenze. Schon sind wir auf der Alm, wo uns im Sommer die Klänge der Kuhglocken oder das Wiehern der Pferde begrüßt. Wir halten uns rechts. Bald kommen wir zu einer Abzweigung, wo wir den rechten Weg wählen (der linke Weg führt uns zur Hütte auf dem Loibl und der Koschutica). Wir gehen weiter über den breiten Pfad, über den wir in 10 Minuten zur Sennerei auf der Koroschitza gelangen. 

Erholung vor der Koroschitza-Hütte

Zur Weidesaison können wir uns in der Sennerei mit saurer Milch, Quark/Topfen, "maslovnik" einem dicken Brei aus Maismehl, der in Sahne eingekocht wird oder "žgance" Sterzen stärken. Wir setzen uns und genießen die Aussicht auf die Berge Kramarica, Koschutica, Velika vrh auf Koschuta, Begunjščica, Vrtača und den Hochstuhl (den höchsten Gipfel der Karawanken).

Zum Ausgangspunkt kehren wir über einen anderen Weg zurück. Von der Sennerei lassen wir uns zum Gatter hinab, dass wir nicht vergessen hinter uns zu schließen. Über die Wiese, auf welcher wir Kräuter für den Bergtee (den wir dann im Winter trinken können) sammeln können, steigen wir bis zum Feldweg hinab, dem wir folgen. Der Feldweg, auf dem der Hirte alles Erforderliche für seinen dreimonatigen Aufenthalt auf der Alm mitbringt, ist an einigen Stellen sehr steil. Wenn wir zu der größeren Lichtung gelangen wenden wir uns scharf nach rechts und gelangen bald zu größeren Felsen, die wer weiß wann dorthin gerollt sind. Wird der Felsen tatsächlich von der kleinen Tanne gestützt? Nach einigen Biegungen gelangen wir vom Südhang  des Koschuta zum Nordhang des Koschuta, zu teilweise bewachsenem Schotter.  Wir überqueren die Brücke und schon sind wir auf der Waldstraße, über die wir zur Hauptstraße Tržič-Ljubelj gelangen. Aber wir orientieren uns schon zuvor rechts an dem Pfad, der uns zu unserem Ausgangspunkt zurückführt. 

Landkarten:

  • Karawanken-mittlerer Teil 1:50 000, PZS
  • Storžič - Koschuta 1:25 000, PZS
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